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Seifenhäute

Die Besucher können gar nicht genug von diesem Experiment bekommen. Immer wieder tauchen sie die Metallgestelle (Würfel oder Tetraeder) in die Seifenlauge, ziehen sie vorsichtig heraus - und sind begeistert von den Formen und Farben, die sie sehen.

Wenn Sie glauben, dass sich die Seifenhaut beim Würfel so bildet, dass die sechs Seiten überspannt werden, dann sollten Sie das Experiment unbedingt mal machen. Dies stimmt nämlich nicht. Es bildet sich etwas viel Schöneres, viel Interessanteres und viel Stabileres.
Zum Beispiel entsteht in der Mitte des Metallwürfels ein kleiner Würfel, der nur aus Seifenhäuten besteht, und dieser ist wiederum durch Seifenhäute mit den Kanten des Metallwürfels verbunden.
Beim Tetraeder bildet sich die Seifenhaut oft so, dass im Zentrum ein Punkt entsteht, der mit den Kanten des Tetraeders durch Seifenhäute verbunden ist.

Und das soll Mathematik sein?
Ja, und zwar besonders schwierige. Das mathematische Gebiet ist das der Minimalflächen. Die Seifenhäute bilden sich nämlich stets so, dass ihre Gesamtfläche so klein wie möglich ist. Dies ist der Grund für die Stabilität, die Schönheit und die unwiderstehliche Faszination der Seifenhäute.

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